Impressionen - Innenwelten in Außenwelten

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...alle Gedichte und Geschichten, alle Zeichnungen, Skizzen oder Gemälde, alle Fotos auf diesem/diesen Blog/s sind von mir, das copyright liegt ausschließlich bei mir/Gabriele Brunsch - sollten Sie Interesse haben,dann senden Sie eine e-mail....

13.11.10

... ERHELLUNG


Am Rande der Welt
wo die Bescheidenheit wohnt
bin ich er'leuch'tet...

There at the world's end
where purest modesty dwells
I feel en’light’ened…

Au bout du monde
òu la modestie loge
je suis é'clair'ée...


...auf eine Anregung hin hole ich diesen etwas älteren Eintrag wieder hervor...
..

Kommentare:

Herwig hat gesagt…

Eindrucksvoller Text! Bin überhaupt für ein Revival der Bescheidenheit ...

Schöner Blog!

Herwig

Helmut Maier hat gesagt…

E i n Stern am Himmel:
Dass nicht alles Wolke ist,
zeigt er uns ja schon.

Liebe Grüße
Helmut

LadyArt hat gesagt…

@herwig


ich danke dir sehr für deine lobenden worte. das tut gut, einen fernen besucher begrüßen zu können.
dort, an jenem ort, war die bescheidenheit einst reichtum und zufriedenheit gewesen...
doch...


@helmut

diese decke, war lange da bevor die kleine funzel einzug hielt.
gehe im blog ganz zurück, dort, wo ich den fortschritt leise in die bescheidenheit hineingeflochten habe, dort ist es sichtbar, wie weit die neue welt schon zerstörend in die alte hineingewirkt hat...

doch das ist der lauf der welt...

so oder so. so oder so.

Gabriele

Marcos Satoru Kawanami hat gesagt…

Gabriele, ist dein Gedicht auf spielerische und unterhaltsame musikalische Fabel, auch wenn das Subjekt als der Tod. Ich glaube nicht, trat ich dem Youtube noch nicht, aber hier lasse ich meinen Kommentar.
Ein gutes Gedicht ist auch der Dichter Manuel Bandeira mit dem Titel "Mensch und Tod":


O HOMEM E A MORTE

O homem já estava deitado
Dentro da noite sem cor.
Ia adormecendo, e nisto
À porta um golpe soou.
Não era pancada forte.
Contudo, ele se assustou,
Pois nela uma qualquer coisa
De pressago adivinhou.
Levantou-se e junto à porta
- Quem bate? Ele perguntou.
- Sou eu, alguém lhe responde.
- Eu quem? Torna. – A Morte sou.
Um vulto que bem sabia
Pela mente lhe passou:
Esqueleto armado de foice
Que a mãe lhe um dia levou.
Guardou-se de abrir a porta,
Antes ao leito voltou,
E nele os membros gelados
Cobriu, hirto de pavor.
Mas a porta, manso, manso,
Se foi abrindo e deixou
Ver – uma mulher ou anjo?
Figura toda banhada
De suave luz interior.
A luz de quem nesta vida
Tudo viu, tudo perdoou.
Olhar inefável como
De quem ao peito o criou.
Sorriso igual ao da amada
Que amara com mais amor.
- Tu és a Morte? Pergunta.
E o Anjo torna: - A Morte sou!
Venho trazer-te descanso
Do viver que te humilhou.
-Imaginava-te feia,
Pensava em ti com terror...
És mesmo a Morte? Ele insiste.
- Sim, torna o Anjo, a Morte sou,
Mestra que jamais engana,
A tua amiga melhor.
E o Anjo foi-se aproximando,
A fronte do homem tocou,
Com infinita doçura
As magras mãos lhe cerrou...
Era o carinho inefável
De quem ao peito o criou.
Era a doçura da amada
Que amara com mais amor.

Manuel Bandeira

.

Henrique Pimenta hat gesagt…

Excelente percepção.

LadyArt hat gesagt…

Lieber Marcos,

das ist ein ganz wunderbares Gedicht von Bandeiras, ich danke Dir sehr.
ich werde mein gedicht vom Tod noch einmal einstellen, mit dem direkten Link zu YouTube.

Schön, wenn wir in Kontakt bleiben.

Liebe Grüße
Gabriele

LadyArt hat gesagt…

Lieber Henrique,

danke für Deinen Besuch und Deine Worte, die immer sehr aufmunternd sind. Ich fühle mich geehrt!

Liebe Grüße
Gabriele

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