Impressionen - Innenwelten in Außenwelten

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26.07.09

zeit

...die zeit,
die niemand erfassen kann,
die
über
bei
mit
in
uns vergeht,
die uns ins jetzt einschnürt,
aus der vergangenheit schält
in die zukunft schubbst,
ist immer anfang und ende,
gleichzeitig das eine und auch
das andere,
und von beidem immer alles,
ganz intensiv,
morgen und abend
hell und dunkel
jugend und alter
erwachen und schlafen
kommen und gehen
tod und geburt
...zumindest dort
wo leben ist,
wo etwas atmet,
dort,
auf unserer erde,
...
noch
...


...auch wenn ich mich in gemeinplätzen ergehe,
das bild von der gerberei in marrakesch,
wo verfallene mauern eines neubaus
neben einem vernachlässigten gebäude,
aufgebaut auf alten,
vielleicht jahrhundertealten mauerresten stehen,
hat mir die gleichzeitigkeit und somit die
gedanken zu dem vers über die zeit
und ihre dimension aufgezwungen,
wenn man von zeitraffer reden kann,
so ist diese dimension in diesem bild erfasst...

Kommentare:

LitTalk hat gesagt…

Seit langem beschäftigt mich die Zeit in meinen Gedichten. Deshalb interessant zu sehen (zu lesen) wie andere sich diesem Thema nähern.

Gern gelesen!
tjm.

Fabian Tietz hat gesagt…

Grandios, auch in der Form!
Würde es gerne rezitieren, muss nur noch irgendwie ein Aufnahmegerät ausfuchsen.
Dürfte ich deinen Text denn aufnehmen wenn ich könnte?

Liebe Grüße
Fabian

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